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"Respekt, so einfach wie ein Hallo !"
Anlässlich des Nationalen Tages des Respekts im öffentlichen Nahverkehr erinnern alle Akteure des öffentlichen Nahverkehrs im Großherzogtum Luxemburg daran, dass gegenseitiger Respekt ein wesentlicher Bestandteil des Zusammenlebens im ÖPNV ist.
Gutes Zusammenleben: Respekt beginnt mit Diskretion
Öffentliche Verkehrsmittel sind gemeinsame Einrichtungen, die täglich von Menschen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Erwartungen und Empfindlichkeiten genutzt werden.
In diesem Zusammenhang können bestimmte alltägliche Verhaltensweisen, auch wenn sie oft unbeabsichtigt sind, bei anderen Fahrgästen für Unbehagen sorgen.
Dies gilt insbesondere für private Telefongespräche, das Abspielen von Musik in hoher Lautstärke oder das Teilen persönlicher Informationen in Umgebungen, in denen Vertraulichkeit zwar nicht garantiert werden kann.
Ob im Bus, in der Tram oder im Zug – diese Situationen erleben alle Fahrgäste, ohne sich ihnen entziehen zu können, und empfinden sie als echte Störung ihrer Ruhe.
Ein respektvolles Verhalten bedeutet daher:
• bei persönlichen Gesprächen Diskretion zu wahren,
• Kopfhörer zu verwenden und auf eine angemessene Lautstärke zu achten,
• sich bewusst sein, dass öffentliche Verkehrsmittel keine privaten Räume sind.
Durch einfache Gesten des gegenseitigen Respekts kann jeder und jede zu einem respektvollen Miteinander beitragen, das die Qualität der Fahrten und das kollektive Wohlbefinden fördert.
Unter der Schirmherrschaft von Yuriko Backes, Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, ist diese Initiative Teil der 2023 gestarteten nationalen Kampagne „Respekt ist so einfach wie ein Hallo“. Wie in den Vorjahren wird die Initiative in Zusammenarbeit mit der Verwaltung für öffentlichen Verkehr, der Stadt Luxemburg, Luxtram, den CFL und dem TICE fortgesetzt. Sie wird von einer Sensibilisierungs- und Kommunikationskampagne begleitet, die sowohl in den öffentlichen Verkehrsmitteln, in den sozialen Netzwerken der beteiligten Partner als auch an öffentlichen Orten durchgeführt werden.
„Diskretion bedeutet nicht, zu schweigen, sondern sein Verhalten in einem gemeinsamen, nicht privaten Raum anzupassen. Die Lautstärke der Stimme zu mäßigen, Kopfhörer zu verwenden oder Gespräche, die in den privaten Bereich fallen, zu verschieben, sind einfache Gesten, die zu einer entspannten Atmosphäre beitragen und das Zusammenleben erleichtern. Diskretion ist oft der erste Schritt zu gegenseitigem Respekt: Sie ermöglicht es jedem, entspannt zu reisen, in einem gemeinschaftlichen Umfeld, in dem respektvoller Umgang mit anderen den entscheidenden Unterschied macht“, betonte Yuriko Backes.
Respekt, so einfach wie ein Hallo: eine zentrale Botschaft, die daran erinnert, dass der rücksichtsvolle Umgang mit anderen das Herzstück einer gemeinsamen, harmonischen und zuvorkommenden Mobilität ist.