"EU 2020 going local" Europäisches Projekt mit Luxemburger Beteiligung

Vor kurzem wurde in Riga (Lettland) das europäische Projekt "EU 2020 going local", an dem von Luxemburger Seite das Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur und das Gemeindesyndikat PRO-SUD beteiligt sind, gestartet. Dieses Projekt wird im Rahmen des Interreg-IVC-Programms durchgeführt und ko-finanziert.

Die Partnerschaft, bestehend aus 15 regionalen Partnern aus 9 Staaten, verfolgt das generelle Ziel, die maßgeblichen regionalen und lokalen Akteure bei der Umsetzung der neuen europäischen EU 2020 Strategie explizit einzubinden. Einer der Kritikpunkte an der Lissabon-Strategie war gerade die fehlende Umsetzung auf der lokalen Ebene.

Die Projektdauer beträgt zwei Jahre mit Projektkosten von 1,5 Millionen Euro. Die Projektleitung liegt beim Regional Council der schwedischen Region Sörmland.

Das Projekt konzentriert sich auf die Bereiche "Energie und nachhaltigen Transport". Hierbei werden besonders diese Aspekte bearbeitet:

  • Regionenübergreifendes Lernen durch "good practices" in den genannten Bereichen ;
  • Wie gehen andere Regionen mit der EU2020 Strategie um und wie steht dies im Zusammenhang mit Projekten im Rahmen regionaler und lokaler Entwicklungspläne ;
  • Beschreibung der Verknüpfung von EU-Politiken und lokalen und regionalen Entscheidungsprozessen.

Als Ergebnis des Projektes wird für jede teilnehmende Region ein Aktionsplan im Bereich Energie und nachhaltiger Transport ausgearbeitet, basierend auf den "good practices" und der Expertise aller Partnerregionen. Die Umsetzung der Aktionspläne soll möglichst im Rahmen regionaler EU-Förderprogramme stattfinden, weshalb die für diese Förderprogramme zuständigen Behörden während des gesamten Projektes beteiligt sind.

Gleichzeitig wird die regionale und lokale Ebene bei der Umsetzung der gesamten EU2020 Strategie verstärkt eingebunden.

Für die Erreichung der Projektergebnisse werden gemeinsame workshops und Studienbesuche mit Erfahrungsaustausch durchgeführt. Parallel dazu wird gezielt in den einzelnen Partnerregionen gearbeitet. Eine politische Arbeitsgruppe ist Bestandteil des Projektes und wird die Entwicklungsprojekte in den Regionen vorantreiben. Demnächst wird eine Internet-Homepage zu diesem interessanten Projekt eingesichtet.

(Communiqué par le ministère du Développement durable et des Infrastructures - Département de l’aménagement du territoire)

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