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Arbeitstreffen zwischen Yuriko Backes und Petra Berg: Zukunft der grenzüberschreitenden Mobilität und Infrastrukturprojekte im Fokus
Am 31. März fand ein Arbeitstreffen zwischen der Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, Yuriko Backes, und der Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Landes Saarlandes, Petra Berg, statt.
Die Ministerinnen haben die Wichtigkeit der Attraktivität des bestehenden grenzüberschreitenden Verkehrs sowie Kooperationsmöglichkeiten für zukünftige Mobilitätsprojekte zwischen Luxemburg und dem Saarland betont – insbesondere im Hinblick auf Pendler.
Ein Gesprächspunkt waren die grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen. Es wurde festgehalten, dass eine im Auftrag des MMTP und des MUKMAV kofinanzierte Machbarkeitsstudie zur Einführung einer Schienendirektverbindung zwischen Luxemburg, Saarbrücken und Mannheim noch in diesem Jahr eine Roadmap vorlegen soll, die den unterschiedlichen Anforderungen des Fernverkehrs und des Pendlerverkehrs gerecht werden.
Seit Beginn des Jahres wird, auf Basis eines Pilotprojekts, das Deutschlandticket auf allen grenzüberschreitenden Bus- und Bahnlinien des Nahverkehrs zwischen Deutschland und Luxemburg als alleiniger Fahrausweis anerkannt. Dieses Projekt stellt einen wichtigen Schritt hin zu einer nahtlosen grenzüberschreitenden Mobilität dar und wird langfristig sowohl GrenzgängerInnen als auch Reisenden zugutekommen.
Abschließend wurde auch die Anschlussstelle Schengen im Zuge der Autobahn A8 (D) / A13 (L) besprochen. Gemeinsam soll nach einer langfristigen Lösung gearbeitet werden, um die starke Belastung des Durchgangsverkehrs von Lastwagen in den umliegenden Ortschaften, zu unterbinden.
Ministerin Yuriko Backes: "Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit spielt eine zentrale Rolle für die zukünftige Entwicklung der Mobilität in unserer Region. Durch gemeinsame Lösungen möchten wir insbesondere PendlerInnen und Reisenden eine noch komfortablere und nahtlosere Mobilität ermöglichen, sowohl im öffentlichen Nahverkehr als auch im Individualverkehr. Wir sind fest davon überzeugt, dass diese erfolgreiche Kooperation langfristig die Lebensqualität auf beiden Seiten der Grenze nachhaltig steigern wird."
Die saarländische Mobilitätsministerin ergänzt: "Das Saarland arbeitet mit Luxemburg auf Fachebene schon lange sehr gut und partnerschaftlich zusammen. In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam einiges erreicht. Dies gilt es fortzuführen, um den grenzüberschreitenden Öffentlichen Personennahverkehr voranzubringen und ihn für die Menschen der Großregion und für den Tourismus attraktiver zu gestalten. Dazu zählt unter anderem die dauerhafte Anerkennung des Deutschlandtickets sowie eine Schienendirektverbindung zwischen Mannheim über Saarbrücken nach Luxemburg."
Pressemitteilung des Ministeriums für Mobilität und öffentliche Arbeiten